Insolvenzanfechtung

Insolvenzrecht

InsolvenzverschleppungDas Wort „Insolvenz“, zuvor „Konkurs“ erscheint einem früher wie heute als einen Zustand bei dem bereits „das Kind in den Brunnen gefallen“ zu sein scheint. Insolvenz bedeutet aber keinesfalls das Ende eines Unternehmens durch Abwicklung bzw. Liquidation. Ganz im Gegenteil, es kann einen Neuanfang bedeuten, aus dem ein Unternehmen gestärkt hervorgeht.

Der Gesetzgeber hat durch den Ausbau der Eigenverwaltung und des Schutzschirmverfahrens Voraussetzungen für einen nachhaltigen Unternehmenserhalt im Rahmen des Insolvenzverfahrens geschaffen. Unter bestimmten Voraussetzungen verbleibt das Unternehmen dann in den Händen der Inhaber und wird nur von einem Sachwalter in engen Grenzen kontrolliert. Die Bestellung eines klassischen Insolvenzverwalters erfolgt nicht. Die Geschäftsführung hat damit die Möglichkeit auch im Rahmen einer Insolvenz das Unternehmen durchs eigene Geschick aus der Krise in einen profitablen Bereich zu führen.

Insolvenzanfechtung

Auch während einer Unternehmenskrise läuft ein Geschäftsbetrieb. Lieferanten, Angestellte oder Geschäftsführer und Geschäftspartner erhalten Zahlungen. GGf. werden Kredite abgelöst.

Kommt das Unternehmen aus den roten Zahlen nicht mehr heraus, besteht die ernstzunehmende Verpflichtung unverzüglich Insolvenzantrag zu stellen. Der Insolvenzverwalter wird sodann verschiedene Zahlungen anfechten und zur Insolvenzmasse „ziehen“.

Die Prüfung ob die Anfechtungsansprüche berechtigt sind regelt das komplizierte Anfechtungsrecht nach den §§ 129 ff. InsO.


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Die St-B-K Steuerberatung & Rechtsberatung Krefeld ist auf dieses Rechtsgebiet spezialisiert. Rechtsanwalt Utikal LL.M. ist seit seiner Tätigkeit bei St-B-K mit dieser Spezialmaterie betraut.

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Frank Utikal, LL.M.

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Anwalt für Insolvenzrecht